Twitter: Den Schwachsinn braucht kein Mensch

Jedenfalls ist dies die Meinung von Johannes B. Kerner, seine Studiogäste ziehen gleich. Ich schaue seine Sendung gelgentlich, und fand sie bisher durchaus gut, doch in diesem Fall, Her Kerner, haben sie daneben getreten. Bevor man von Schwachsinn spricht, sollte man den “Schwachsinn” wenigstens kennen. In diesem Fall Twitter, von dem sogenannte Journalisten, es nur gut heißen, wenn Meldungen aus Krisenregionen eintreffen, anders ist es nicht zu gebrauchen. Erstmal gibts natürlich das Video, das ich hier gefunden habe und das mich auch zu diesem Beitrag inspiriert hat.

Herr Kernen hätten sie sich auch nur mal halbwegs informiert, dann wüssten sie das Twitter nichts weiter ist, als ein Kanal oder Werkzeug. Was man damit macht, bleibt jedem selbst überlassen. Man kann ja auch mit einem Hammer, A die Scheiben des Nachbarn zertrümmern oder B den Nagel in die Wand hauen, um dann ein Bild aufzuhängen. Im ersteren Fall, ähnlich wie bei ihnen mit Twitter, würde man einen Hammer, für eine schwachsinnige Erfindung halten im zweiteren Fall, für eine der nützlichsten Erfindungen überhaupt.

Anmerken möchte ich auch noch, Twitter ist für den Austausch von Menschen geschaffen worden, also sind mindestens immer 2 Personen beteiligt. Einem Sender und einem Empfänger. Der Sinn und Nutzen von Twitter erschließt sich erst, wenn man auf diesem Kanal kommuniziert. Ich persönlich kommuniziere sehr gerne via Twitter, es erfüllt seinen Dienst bestens.

Her Kernen gute Sendungen machen sie und überbewerten würde ich diesen Fehltritt auch nicht gleich, nur denken sie mal über ein besseres Informationsmanagement nach. Noch besser, recherchieren sie selbst, bevor sie im Fernsehen so etwas hinausposaunen. Zudem, eine Mail an Twitter reicht aus um einen Fake-Account sperrren zu lassen.

In diesem Sinne viel Spaß bei der nächsten Sendung,
Frank.


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Datum: 23. September 2009
Autor: Frank (update-leben)

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